24th ClimLaw:Graz Round Table
Anmeldung bis 17.06.2026, 23:59
Dr. Harald Ginzky
Dr. Harald Ginzky ist als Umweltjurist seit 2003 beim Umweltbundesamt (UBA) in Dessau, Deutschland beschäftigt. Er war u.a. Mitglied deutscher Delegationen bei verschiedenen internationalen Umweltabkommen und -regelungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Regulierung von Climate-Engineering-Techniken. Für Deutschland verhandelte er die relevanten Beschlüsse im Rahmen der Londoner Konvention (1972) sowie des Londoner Protokolls (1996) zum marinen Geo-Engineering. Er betreute zudem die Ratifizierung der Änderung von 2013 durch Deutschland sowie deren Umsetzung in deutsches Recht.
Inhalt
Die Londoner Konvention (1972) und das dazugehörige Londoner Protokoll (1996) sind völkerrechtliche Verträge zum Schutz der Meere. Sie verbieten generell das Einbringen von Abfällen im Meer und regeln streng den CO2-Transport sowie die Handhabung potenzieller Eingriffe in das Klima (marines Geo-Engineering). Wegen der weiterhin steigenden jährlichen globalen Emissionen finden Maßnahmen des Climate Engineering jedoch zunehmendes Interesse. Der Vortrag erläutert die derzeit diskutierten Techniken des „marinen Geo-Engineering“ und den technischen Entwicklungsstand. Ferner werden der Stand und die aktuellen Verhandlungsprozesse der internationalen Steuerung dargestellt und diskutiert, insbesondere im Rahmen der Londoner Konvention und des Londoner Protokolls.
Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme
Per E-Mail: climlaw@uni-graz.at
Betreff: Marines Geo-Engineering als Klimaschutzmaßnahme
Anmeldeschluss: Mittwoch, 17. Juni 2026
Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen, also melden Sie sich bald an, um Ihren Platz zu sichern.